Erkunden Sie an den Tagen des Denkmals am 12. und 13. September 2026 bekannte und unbekannte Baudenkmäler im ganzen Kanton. Die Abteilung Archäologie und Denkmalpflege lädt Sie ein, die Klosterinsel Rheinau zu entdecken. Alle Veranstaltungen sind kostenlos.
Tage des Denkmals 2026 auf der Klosterinsel Rheinau
Zwischen Wasser, Wald und Rebbergen liegt die Klosterinsel Rheinau – ein idyllischer Ort, der seit Jahrhunderten Ruhe, Spiritualität und kulturelles Erbe vereint. Zu den Europäischen Tagen des Denkmals öffnet die Abteilung Archäologie und Denkmalpflege die Türen des sonst verschlossenen ehemaligen Abteigebäudes, bevor es in den kommenden Jahren saniert und umgebaut wird. Spaziergänge zur Kulturgeschichte in der Umgebung, Führungen durch die Klosterkirche, eine Pop-up-Ausstellung und weitere Programmpunkte machen die jahrtausendealte Geschichte der Klosterinsel erlebbar.
Vorteile:
- Wo: Klosterinsel Rheinau, Infostand im Klosterhof
- Wann: Samstag 12. und Sonntag 13. September, jeweils von 11:00–17:00
- Anmeldung: Viele Programmpunkte sind frei zugänglich, für die Führungen ist eine Anmeldung erforderlich.
- Verpflegung: Essens- und Getränkestände vor Ort
- Parkplätze: Eine begrenzte Anzahl Parkplätze ist vorhanden, Anreise mit ÖV empfohlen.
Programm
Verwenden Sie die Akkordeon-Bedienelemente, um die Sichtbarkeit der jeweiligen Panels (unterhalb der Bedienelemente) umzuschalten.
Wo sich bereits die Kelten verschanzten, später Benediktinermönche beteten und arbeiteten, lebten von 1867 bis 2000 bis zu 800 Patientinnen und Patienten einer psychiatrischen Klinik. Eine kleine Ausstellung im Erdgeschoss des Abteigebäudes bietet nur an diesen beiden Tagen fragmentarische Einblicke in über 3000 Jahre Inselgeschichte – eindrücklich, überraschend und bewegend.
Samstag 12. September und Sonntag 13. September von 11:00 bis 17:00, keine Anmeldung notwendig.
Auf diesem Spaziergang geht es durch 4000 Jahre Geschichte: von der bronzezeitlichen Wall-Graben-Anlage über keltische Gräber und ein helvetisches Oppidum bis zum mittelalterlichen Städtchen, der barocken Klosteranlage und den Bunkern und Kraftwerken der Neuzeit.
Dauer: rund 2 Stunden, begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich
Die Klosterkirche Rheinau zählt zu den bedeutendsten Barockbauten der Schweiz. Wiederkehrender Schimmelbefall stellte die Denkmalpflege in den vergangenen Jahren vor grosse Herausforderungen. Die Führung zeigt, wie ein spezieller Pflegeplan das Raumklima verbessert und die wertvolle historische Ausstattung langfristig schützt.
Dauer: rund 45 Minuten, begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich
Das Abteigebäude des ehemaligen Klosters Rheinau steht seit über 20 Jahren leer. Im frühen 17. Jahrhundert erbaut, diente es einst als Sitz des Abts und der Klosterverwaltung. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Verwaltungstrakt der psychiatrischen Klinik umgenutzt, in Zukunft sollen darin ein Museum und Zimmer für die Musikinsel untergebracht werden. Werfen Sie an dieser Führung einen exklusiven Blick hinter die verschlossenen Türen des Abteigebäudes.
Dauer: rund 45 Minuten, begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich
Für das leibliche Wohl sorgen ein Verkaufsstand der Bäckerei-Konditorei Gut aus Marthalen (Samstag und Sonntag) sowie ein Barwagen der Tränki (Sonntag).
Das Programm wird laufend um weitere Veranstaltungen auf der Klosterinsel ergänzt – mit und ohne Anmeldung. Bei grosser Nachfrage bieten wir zusätzliche Führungen an und erhöhen die Platzzahl. Schauen Sie in den kommenden Wochen wieder vorbei!
Weitere Informationen
Rückblick: Tage des Denkmals 2025
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Die archäologischen Führungen im Parkhaus Opéra hinterliessen bei den Besuchenden einen bleibenden Eindruck. -
Auf grosses Interesse stiessen auch die Führungen durch die Baustelle im Kutscherhaus der Villa Patumbah. -
Wer entscheidet eigentlich, wie unsere Plätze aussehen? Auch die Führungen zur Geschichte des Heimplatzes waren gut besucht. -
Gross und Klein lauschten den Ausführungen zum Pavillon Le Corbusier.
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Grosser Andrang herrschte an den kostenlosen Führungen zur Bau- und Renovationsgeschichte im Zürcher Hauptbahnhof.
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Amt für Raumentwicklung – Archäologie und Denkmalpflege